EL ALTAR (5319 m)
Ungefähr 25 km östlich von Riobamba, am Rand des Nationalparks Sangay, erhebt sich den Vulkan El Altar. Seit meheren tausend Jahren erloschen, brach der Vulkan nach einer Phase von Explosionen in sich zusammen. Übrig blieb eine offene Caldera von knapp 3 km Durchmesser. Immetten der Caldera liegt die Lagune Amarilla. Der Kraterrand wird geschmückt von 12 spitzen, mit Eis verklebten Gipfeln.
Der grösste dieser Gipfel, der Obispo, erreicht eine Höhe von 5319 m. Im S des Altars ist die Landschaft gespickt von wilden Eisseen, hohen Wasserfällen und selten besuchten Paramos. Die meisten der Gipfel wurden nur einege wenige Male bestiegen. Einzig der Obispo im S des Kraterrande und der Canonigo im N des Kraterrandes erfahren hin und wieder eine Besteigung.
In der Quechua- Sprache heisst der Altar Capac Urco, "Herrscher der Berge". Indianische Legenden behaupten, dass er zu Urzeiten einmal höher als der Chimborazo gewesen sei.
Die meisten Forschungsreisenden des 19. Jhds. statteten dem Vulkan einen Besuch ab. Der deutsche Geologe Theodor Wolf sah im längst erkalteten Altarmassiv eine "meisterliche Schöpfung des Universums".
Erst im Jahre 1963 gelang es einem italienischen Team um Marino Tremonti den Obispo zu besteigen. Die Gruppe kehrte zwei Jahre später wieder zurück und krönte die 5260 m hohe Canonigo- Spitze, den "Domherrn" des Altar. Bis der letzte der Gipfel, der Fraile Central bestiegen war, vergingen weitere 16 Jahre.
REISEPROGRAMME:
4 TAGE ALTAR TREK
3 TAGE ALTAR BESTEIGUNG |